Eine der ältesten und weisesten Lehrschriften der Yogaphilosopie ist das Yogasūtra. Es wurde vor ca. 2.000 Jahren von dem Gelehrten Patañjali verfasst.

Im Yogasūtra wurden die Gedanken verschiedener Strömungen des Yoga in einer Lehre vereint. Frei von Dogmen zeigt es verschiedene Wege und Übungen. Es gibt damit jedem die Möglichkeit seinen individuellen, ganz persönlichen Zugang zur Yogalehre zu finden.
Immer wieder führt uns das Sūtra das wesentliche Anliegen des Yoga vor Augen, nämlich den negativen Kräften im Menschen entgegenzuwirken und ihn zu innerer Stärke und Freiheit zu führen.
Diese Freiheit wird, wenn wir ihr näher kommen unser Innenleben verändern. Sie wird sich in Form von Ruhe und Gelassenheit ausdrücken, besonders wird sie sich jedoch als ein Gefühl von offener Weite und Leichtigkeit zeigen, das so viele von uns suchen und das nur selten gefunden wird.

Die Lehren des Yogasūtra bilden eine wichtige Grundlage für meinen Yogaunterricht.
Daneben existieren weitere Lehrtexte, die Pfeiler für den Yogaunterricht sind, denn sie enthalten die Erfahrungen vieler Generationen von Yogis.
Über alldem steht jedoch etwas noch wichtigers: unsere eigene Erfahrung beim Üben des Yoga.