Für Krishnamacharya stand die Einzigartigkeit jedes Menschen im Mittelpunkt des Yoga. Deshalb vermittelte er einen Umgang mit Yoga, der sich ganz auf die Individualität des Menschen einstellt.

Der Unterricht unserer Yogatradition zeichnet sich aus durch:

  • achtsames Üben
  • individuelles, variantenreiches Anpassen der Übungen
  • gesundheitsorientiertes Üben
  • umsichtiges Erweitern der persönlichen Grenzen

Dieses Konzept des individuellen Übens  wird auch „Viniyoga“ genannt. Wird auf diese Weise geübt, so ist Yoga für jeden Menschen gewinnbringend ausführbar, unabhängig von der Konstitution, dem Alter oder dem Gesundheitszustand.
Yoga wird dann die Gesundheit fördern, unsere Achtsamkeit wecken und Gelassenheit entstehen lassen.

Der Atem steht im Zentrum des Übens
Der Atem spielt im Yoga eine wesentliche Rolle, denn der Atem ist das entscheidende Bindeglied zwischen Körper und Geist.
Eine gute Atemqualität ist die Grundlage sowohl für körperliche Gesundheit, als auch für geistige Ruhe und Klarheit. Daher wird bei allen Übungen großer Wert darauf gelegt, die Atmung lang und sanft werden zu lassen.
Atmung und Bewegung werden zu einem natürlichen Fluss verbunden. Atemübungen vertiefen den Atem und dehnen ihn aus, sodass neue Freiräume entstehen.